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Online Terminvereinbarung für Praxen

Die Online Terminvereinbarung gehört zu den interessantesten Marketingmassnahmen für moderne Praxen. Mit der Terminplanung und Vergabe über das Internet sind Praxen rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr für eine Terminvereinbarung erreichbar. Egal ob 4 Uhr morgens oder am Sonntag. Mit der Online Terminvergabe sind Praxen immer erreichbar. Für viele Ärzte ist es inzwischen eine Selbstverständlichkeit eine eigene Homepage zu haben. Die Vereinbarung von Terminen über das Internet ist da eine sinnvoller nächster Schritt zu mehr Patientenservice.

Verwendete Medikamente bei einer Hallux valgus Erkrankung

Grundsätzlich ist es so, dass der behandelnde Arzt entscheiden muss, welche Medikamente die Patienten erhalten (siehe hierzu auch Medizinischer Hinweis).

Bedingt durch die hohe Entzündungsgefahr während und nach einer Operation, werden Patienten häufig entzündungshemmende Medikamente verabreicht. Solche antientzündlichen Medikamente werden aber z.B. auch dann verwendet, wenn es zu einer Entzündung des Fußballens durch eine Behandlung mit einer Fußschiene kommt. Solche Entzündungen und Schwellungen können zusätzlich noch mit Umschlägen behandelt werden. Patienten, die neben Hallux valgus auch an Osteoporose erkrankt sind, müssen zusätzlich einige Wochen vor einer Hallux valgus Operation medikamentös behandelt werden. Eine solche medikamentöse Behandlung verringert das Risiko von Komplikationen während der Operation.

Hier noch ein Tipp: Patienten, die nach einer OP noch in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind, können benötigte Medikamente auch bei einer Versandapotheke bestellen. Für mehr Infos einfach mal hier klicken Versandapotheken im Vergleich.

Upadte vom 23.11.2009:

Bei manchen Medikamente muss man noch beachten, welche Nebenwirkungen diese haben. Zum Beispiel sollten Patienten mit einer Überfunktion der Schilddrüse darauf achten, dass die Medikamente keine negativen Auswirkungen haben.

Operation gegen Schnarchen

Heute geht es um ein anderes Thema und zwar ums Schnarchen und was man operativ dagegen tun kann. Im Folgenden werden kurz drei wichtige Verfahren zur operativen Korrektur beschrieben:

UvulaFlap: Bei diesem Eingriff wird die Uvula (das Zäpfchen) hochgeklappt und am Gaumen vernäht. Die Schleimhäute werden bei dieser OP gegen Schnarchen nicht beeinträchtigt, es kann aber zu Schluckbeschwerden nach dem Eingriff kommen.

OP am Gaumensegel: Hier wird der sog. Gaumensegel operativ verkleinert, da dieser beim Ein- und Ausatmen für das Schnarchgeräusch sorgt.

Begradigung der Nasenscheidenwand: Bedingt durch eine verkrümmte Nasenscheidenwand, kann es beim Ein- und Ausatmen zu Schnarchgeräuschen kommen. Durch eine operative Begradigung der Nasenscheidenwand kann das Auftreten diese Geräusches verhindert werden.

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Arthrose

Unter dem Begriff „Arthrose“ versteht man einen Gelenkverschleiß, der über das altersübliche Maß hinausgeht. Obgleich alle Gelenke von dieser Erkrankung betroffen werden können, ist deutschlandweit das Kniegelenk die am häufigsten auftretende Problemstelle. Mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr, an Arthrose zu erkranken. So sind in Deutschland etwa zwei Drittel der Menschen über 65 davon betroffen.

Die schmerzhafte Gelenkerkrankung kann infolge diverser Ursachen auftreten. Neben angeborenen und traumatischen Faktoren, liegt die häufigste Ursache für Arthrose in einem Übermaß an Belastung durch überhöhtes Körpergewicht. Darüber hinaus kann dieses Leiden infolge von anderen Erkrankungen (wie etwa Gelenkentzündung oder Osteoporose) entstehen oder mit überlastungsbedingter Ergussbildung einhergehen.

Die Symptome einer Arthrose müssen sich nicht zwingend äußern, d.h. die Krankheit kann auch symptomlos verlaufen. In der Regel jedoch äußern sich die Symptome in Anlauf- und belastungsabhängigen Schmerzen, Gelenkergüssen, zunehmender Gelenkverformung sowie –geräuschen.

Behandeln lässt sich die Arthrose mit vielen verschiedenen Varianten. Ob nun konservativ oder operativ, sollte die Therapie dennoch vor allem Schmerzfreiheit bei üblicher Belastung bewirken sowie Einschränkungen und Gelenkveränderungen präventieren. Eine Spontanheilung konnte bislang nur in den seltensten Ausnahmefällen bei Maßnahmen im äußersten Frühstadium verzeichnet werden.

Upadte vom 18.12.2009 Grundsätzlich sollte man noch beachten, dass die Symptome bei Krankheiten, wie der Arthrose immer durch einen Arzt diagnostiziert werden sollten. Dieser Beitrag sollte daher nicht als alleinige Grundlage für Entscheidungen bzgl. der Gesundheit dienen. Siehe hierzu auch Hinweis zu medizinischen Themen.

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Hallux valgus – Das Krankheitsbild

Hallux valgus ist ein Fachbegriff aus der Medizin und bezeichnet eine Fehlstellung des großen Zeh. Bei Patienten, die unter einem Hallux valgus leiden, ist der große Zeh aufgrund einer zu kurzen Sehne weiter nach innen gerichtet.

Hallux valgus ist die am häufigsten auftretende Zehenfehlstellung

Der Hallux valgus gilt als die am häufigsten auftretende Zehenfehlstellung bei Menschen. Man muss nur im Schwimmbad oder im Sommer mal darauf achten – es fallen einem viele Menschen auf, deren Fußballen hervorsteht und deren großer Zeh in Richtung der anderen Zehen gebogen ist.
Besonders Frauen in den westlichen Zivilisationen sind davon betroffen. Dieser Umstand lässt sich darauf zurückführen, dass falsches Schuhwerk das Entstehen eines Spreizfußes begünstigt, was wiederum den Hallux valgus begünstig. In Zivilisationen, in denen z.B. seltener Schuhe getragen werden bzw. Schuhwerk, das nicht der westlichen Prägung entspricht, kommt die Fehlstellung deutlich seltener vor. Der Hallux valgus kann z.B. aber auch durch die Mutter oder den Vater vererbt werden. Gerade, dass Männer selten enge und hohe Schuhe tragen, lässt auf Vererblichkeit schließen. Ich kenne jemanden, der den Hallux sogar von Mutter UND Vater vererbt bekam.
Grundsätzlich ist der Hallux valgus unproblematisch und wird oftmals nur aufgrund ästhetischer Aspekte behandelt. Es gibt aber auch viele Patienten, die über Schmerzen klagen. Dadurch, dass der große Zeh so stark nach innen gerichtet ist, tritt der große Zehballen stark hervor. Hierdurch kann es zu schmerzhaften Druckstellen bis hin zu Entzündungen kommen.

Therapiemethoden bei Hallux valgus

Mittlerweile haben sich verschiedenen Methoden der operativen und nicht operativen Behandlung für den Hallux valgus etabliert. Welche Behandlung angewendet wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab, grundsätzlich lehnen aber viele Mediziner die operative Behandlung des Hallux valgus aufgrund ästhetischer Aspekte ab.

Folgende Mehtoden zur operativen Korrektur der Fehlstellung des großen Zeh finden Sie auf diesem Blog:

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Ursachen für Hallux valgus

Der medizinische Terminus „Hallux Valgus“ (lat. Valgus = schief, krumm), zu Deutsch Schiefzehe, beschreibt den Schiefstand der großen Zehe nach außen hin. Oft tritt dabei der Großzehenballen am Fußinnenrand deutlich hervor. Die Folge sind zum Teil schmerzhafte und unangenehme Entzündungen durch Reibungen am Schuhschaft und zu Fehlstellungen der benachbarten Zehen.

Als Ursachen für einen Hallux valgus werden diverse Faktoren angegeben:

  • Falsches Schuhwerk: durch Tragen von falschem Schuhwerk wird die Zehenstellung derartig verändert, dass mittelfristig ein Hallux valgus auftreten kann
  • genetische Veranlagung (eher nur in Ausnahmefällen)
  • Spreizfuß: bedingt durch die Spreizfußstellung kommt es zu einer Verbreiterung des Ballenbereichs und einer veränderten Winkelstellung
  • Absatzhöhe: durch einen Absatzhöhe von mehr als vier Zentimetern steigt der Druck auf den Fußballen, was eine Spreizfußbildung begünstigt
  • zu enge Schuhspitzen: durch häufiges Tragen derartiger Schuhe werden die Zehen in eine Fellstellung gezwungen
  • zu kurze Schuhe: auch hier bewirkt das Schuhwerk eine Fehlstellung der
    Zehen, was neben einem Hallux valgus auch die Bildung sog. Hammer- oder
    Krallenzehen fördert
  • Um dem vorzubeugen, gibt es natürlich mehrere Möglichkeiten. Ratsam ist es, viel barfuß zu laufen und selten Schuhe mit Absatz oder zu enger Vorderkappe zu tragen. Da die Zehen extrem anpassungsfähig sind, sollte man ihnen im Schuhwerk ausreichend Freiraum bieten. Positiv wirkt sich darüber hinaus das Ausüben von Fußgymnastik aus. Bei Schmerzen kann meist nur ein operativer Eingriff Abhilfe schaffen.

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Hallux Valgus Operation nach Keller Brandes

Die Methode nach Keller-Brandes zur operativen Therapie von Hallux Valgus war früher sehr verbreitet, wird heutzutage aber nur noch selten angewendet. Das Verfahren wird häufiger bei älteren Patienten mit fortgeschrittener Arthrose und hochgrader Fehlstellung angewendet.

Ablauf der Hallux Valgus Operation nach Keller-Brandes

Bei dieser Operationsmethode wird ein Teil des Großenzehengrundgelenks entfernt. Zu diesem Zweck wird ein Schnitt über dem Großenzehengrundgelenk gesetzt und ca. ein drittel des Gelenks entfernt. Hierdurch wird der große Zeh stark verkürzt, was dazu führt, dass dieser kürzer wie der daneben liegende Zeh ist. Anschließend wird noch die Exostose entfernt. Die Gelenke werden abschließend noch mit einem Draht fixiert.
Bedingt durch die starke Verkürzung des Großenzehgelenks sind die ästhetischen Ergebnisse bei dem Verfahren nach Keller-Brandes nur unzureichend. Dafür ist dieses Verfahren leicht durchzuführen und die Operationsdauer ist relativ gering. Oftmals wird die Beweglichkeit des großen Zehs langfristig gesehen negativ beeinflusst.

Nachbehandlung

Wichtig ist, dass der Vorderfuß nach der Operation für ca. sechs Wochen komplett entlastet wird. Nach diesen sechs Woche kann auch der Draht wieder entfernt werden. Zusätzlich dazu sollte der Fuß entsprechend gekühlt werden.

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Hallux valgus Operation nach McBride (auch Weichteil-OP genannt)

Diese Verfahren zur Operation von Hallux valgus ist besonders für jüngere Patienten geeignet. Die OP nach McBride wird angewendet wenn die Fehlstellung des großen Zehs noch passiv ausgeglichen werden könnte. Zusätzlich dazu darf nur eine geringe Arthrose am Gelenk vorliegen.

Ablauf der Hallux valgus Operation nach McBride

Bei der Operation wird ein Hautschnitte an der Seite des Fußes gesetzt, an welcher auch das Überbein zu sehen ist. Ähnlich der Umstellungsosteotomie nach Austin wird die Exoste am Gelenk entfernt bzw. abgemeißelt. Anschließend wird noch die Lage der Kapsel und der Muskeln am Zeh noch korrigiert und zusätzlich gestrafft. Im Gegensatz zur Basisosteotomie Os metatarsale I muss das Gelenk nicht mittels Schrauben oder Klammern fixiert werden. Abschließend wird der Schnitt noch vernäht, um eine möglichst komplikationslose Heilung zu ermöglichen

Nachbehandlung nach der Operation

Um ein möglichst schnelle und problemlose Heilung des Fußes und des Zehengelenks zu ermöglichen, sollte der Fuß hoch gelagert und gekühlt werden. Zusätzlich dazu sollten noch ggf. entzündungshemmende Medikamente eingenommen werden.

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Operationsverfahren der Basisosteotomie Os metatarsale I

Ein Verfahren zur operativen Korrektur von sehr stark ausgeprägtem Hallux valgus ist die Basisosteotomie Os metatarsale I. Bei dieser Operationsmethode handelt es sich um ein gelenkerhaltendes Verfahren. Diese Verfahren kann nur eingesetzt werden, wenn keine fortgeschrittene Artrose des Großenzehgelenks vorliegt.

Ziel und Ablauf der Basisosteotomie Os metatarsale I

Das Prinzip dieser Hallux-valgus-Operation ist, genauso wie bei dem Verfahren nach Austin, den Winkel zwischen dem ersten und dem zweiten Mittelfußknochen wieder zu verkleinern. Um das zu erreichen, wird an dem proximalen (dem körpernahen) Ende des ersten Mittelfußknochens ein Keil herausgeschnitten und der große Zeh in die richtige Lage gebracht.
Dadurch, dass der Knochen durchtrennt wurde, muss man diesen mittels Schrauben fixieren. Meist achten die behandelnden Ärzte auch darauf, dass die Schrauben so eingebracht werden, dass man diese später nicht wieder entfernen muss, um unnötige Operationen zu vermeiden.

Nachbehandlung nach der Operation

Im Gegensatz zur Operationsmethode nach Austin muss der Fuß und im Speziellen der Vorfuß länger entlastet werden. Aus diesem Grund sollte auch ein spezieller orthopädischer Entlastungsschuh getragen werden. Auf der Ferse darf der operierte Fuß bereits unmittelbar nach Operation belastet werden.

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Umstellungsosteotomie nach Austin

Über die Jahre hinweg haben sich viele verschiedene Verfahren zur operativen Korrektur des Hallux valgus etabliert. Eine relativ bekannte Form der Hallux valgus-Operation ist die so genannte Umstellungsosteotomie nach Austin.

Vorraussetzungen für die Umstellungsosteotomie nach Austin

Diese kann bei schwerem und mittlerem Ausmaß angewendet werden. Wichtig ist noch, dass wenn Arthrose vorliegt, diese nur schwach ausgeprägt sein darf. Des Weiteren darf der Winkel zwischen dem ersten und dem zweiten Fußmittelknochen 16 Grad nicht überschreiten.

Ablauf der Umstellungsosteotomie nach Austin

Bei dieser Operationsmethode wird die Exostose am Grundgelenk des großen Zehs entfernt. Als Exostose wird ein Zuwachs von Knochenmaterial bezeichnet. Im Falle des Hallux valgus wird diese auch als Pseudo-Exostose bezeichnet, da kein Knochenmaterial zuwächst, sondern nur das Gelenk stark nach außen steht, was auf den ersten Blick wie eine Exostose wirkt. Um die volle Funktionsfähigkeit der Zehen wieder herzustellen, wird noch die Lage der Sehnen sowie die des großen Zehs korrigiert.
Der Eingriff kann entweder ambulant oder aber auch stationär durchgeführt werden. Die Fäden können in der Regel zehn Tage nach der Operation gezogen werden, sofern keine Komplikationen aufgetreten sind.

Wichtig ist nach Umstellungsosteotomie nach Austin den Fuß zu schonen

Um sicherzustellen, dass der Fuß und besonders der große Zeh sich von dem Eingriff ordentlich erholen, muss zur Nachbehandlung für etwa fünf bis sechs Wochen ein spezieller Schuh getragen werden, welcher den Vorderfuß entlastet.

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