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Operation gegen Schnarchen

Heute geht es um ein anderes Thema und zwar ums Schnarchen und was man operativ dagegen tun kann. Im Folgenden werden kurz drei wichtige Verfahren zur operativen Korrektur beschrieben:

UvulaFlap: Bei diesem Eingriff wird die Uvula (das Zäpfchen) hochgeklappt und am Gaumen vernäht. Die Schleimhäute werden bei dieser OP gegen Schnarchen nicht beeinträchtigt, es kann aber zu Schluckbeschwerden nach dem Eingriff kommen.

OP am Gaumensegel: Hier wird der sog. Gaumensegel operativ verkleinert, da dieser beim Ein- und Ausatmen für das Schnarchgeräusch sorgt.

Begradigung der Nasenscheidenwand: Bedingt durch eine verkrümmte Nasenscheidenwand, kann es beim Ein- und Ausatmen zu Schnarchgeräuschen kommen. Durch eine operative Begradigung der Nasenscheidenwand kann das Auftreten diese Geräusches verhindert werden.

Arthrose

Unter dem Begriff „Arthrose“ versteht man einen Gelenkverschleiß, der über das altersübliche Maß hinausgeht. Obgleich alle Gelenke von dieser Erkrankung betroffen werden können, ist deutschlandweit das Kniegelenk die am häufigsten auftretende Problemstelle. Mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr, an Arthrose zu erkranken. So sind in Deutschland etwa zwei Drittel der Menschen über 65 davon betroffen.

Die schmerzhafte Gelenkerkrankung kann infolge diverser Ursachen auftreten. Neben angeborenen und traumatischen Faktoren, liegt die häufigste Ursache für Arthrose in einem Übermaß an Belastung durch überhöhtes Körpergewicht. Darüber hinaus kann dieses Leiden infolge von anderen Erkrankungen (wie etwa Gelenkentzündung oder Osteoporose) entstehen oder mit überlastungsbedingter Ergussbildung einhergehen.

Die Symptome einer Arthrose müssen sich nicht zwingend äußern, d.h. die Krankheit kann auch symptomlos verlaufen. In der Regel jedoch äußern sich die Symptome in Anlauf- und belastungsabhängigen Schmerzen, Gelenkergüssen, zunehmender Gelenkverformung sowie –geräuschen.

Behandeln lässt sich die Arthrose mit vielen verschiedenen Varianten. Ob nun konservativ oder operativ, sollte die Therapie dennoch vor allem Schmerzfreiheit bei üblicher Belastung bewirken sowie Einschränkungen und Gelenkveränderungen präventieren. Eine Spontanheilung konnte bislang nur in den seltensten Ausnahmefällen bei Maßnahmen im äußersten Frühstadium verzeichnet werden.

Upadte vom 18.12.2009

Grundsätzlich sollte man noch beachten, dass die Symptome bei Krankheiten, wie der Arthrose immer durch einen Arzt diagnostiziert werden sollten. Dieser Beitrag sollte daher nicht als alleinige Grundlage für Entscheidungen bzgl. der Gesundheit dienen. Siehe hierzu auch Hinweis zu medizinischen Themen.

Ursachen für Hallux valgus

Der medizinische Terminus „Hallux Valgus“ (lat. Valgus = schief, krumm), zu Deutsch Schiefzehe, beschreibt den Schiefstand der großen Zehe nach außen hin. Oft tritt dabei der Großzehenballen am Fußinnenrand deutlich hervor. Die Folge sind zum Teil schmerzhafte und unangenehme Entzündungen durch Reibungen am Schuhschaft und zu Fehlstellungen der benachbarten Zehen.

Als Ursachen für einen Hallux valgus werden diverse Faktoren angegeben:

- Falsches Schuhwerk: durch Tragen von falschem Schuhwerk wird die Zehenstellung derartig verändert, dass mittelfristig ein Hallux valgus auftreten kann

- genetische Veranlagung (eher nur in Ausnahmefällen)

- Spreizfuß: bedingt durch die Spreizfußstellung kommt es zu einer Verbreiterung des Ballenbereichs und einer veränderten Winkelstellung

- Absatzhöhe: durch einen Absatzhöhe von mehr als vier Zentimetern steigt der Druck auf den Fußballen, was eine Spreizfußbildung begünstigt

- zu enge Schuhspitzen: durch häufiges Tragen derartiger Schuhe werden die Zehen in eine Fellstellung gezwungen

- zu kurze Schuhe: auch hier bewirkt das Schuhwerk eine Fehlstellung der Zehen, was neben einem Hallux valgus auch die Bildung sog. Hammer- oder Krallenzehen fördert

Um dem vorzubeugen, gibt es natürlich mehrere Möglichkeiten. Ratsam ist es, viel barfuß zu laufen und selten Schuhe mit Absatz oder zu enger Vorderkappe zu tragen. Da die Zehen extrem anpassungsfähig sind, sollte man ihnen im Schuhwerk ausreichend Freiraum bieten. Positiv wirkt sich darüber hinaus das Ausüben von Fußgymnastik aus.

Bei Schmerzen kann meist nur ein operativer Eingriff Abhilfe schaffen.

Verwendete Medikamente bei einer Hallux valgus Erkrankung

Grundsätzlich ist es so, dass der behandelnde Arzt entscheiden muss, welche Medikamente die Patienten erhalten (siehe hierzu auch Medizinischer Hinweis).

Bedingt durch die hohe Entzündungsgefahr während und nach einer Operation, werden Patienten häufig entzündungshemmende Medikamente verabreicht. Solche antientzündlichen Medikamente werden aber z.B. auch dann verwendet, wenn es zu einer Entzündung des Fußballens durch eine Behandlung mit einer Fußschiene kommt. Solche Entzündungen und Schwellungen können zusätzlich noch mit Umschlägen behandelt werden.

Patienten, die neben Hallux valgus auch an Osteoporose erkrankt sind, müssen zusätzlich einige Wochen vor einer Hallux valgus Operation medikamentös behandelt werden. Eine solche medikamentöse Behandlung verringert das Risiko von Komplikationen während der Operation.

Hier noch ein Tipp: Patienten, die nach einer OP noch in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind, können benötigte Medikamente auch bei einer Versandapotheke bestellen. Für mehr Infos einfach mal hier klicken Versandapotheken im Vergleich.

Upadte vom 23.11.2009:

Bei manchen Medikamente muss man noch beachten, welche Nebenwirkungen diese haben. Zum Beispiel sollten Patienten mit einer Überfunktion der Schilddrüse darauf achten, dass die Medikamente keine negativen Auswirkungen haben.

Hallux Valgus Operation nach Keller Brandes

Die Methode nach Keller-Brandes zur operativen Therapie von Hallux Valgus war früher sehr verbreitet, wird heutzutage aber nur noch selten angewendet. Das Verfahren wird häufiger bei älteren Patienten mit fortgeschrittener Arthrose und hochgrader Fehlstellung angewendet.

Ablauf der Hallux Valgus Operation nach Keller-Brandes

Bei dieser Operationsmethode wird ein Teil des Großenzehengrundgelenks entfernt. Zu diesem Zweck wird ein Schnitt über dem Großenzehengrundgelenk gesetzt und ca. ein drittel des Gelenks entfernt. Hierdurch wird der große Zeh stark verkürzt, was dazu führt, dass dieser kürzer wie der daneben liegende Zeh ist. Anschließend wird noch die Exostose entfernt. Die Gelenke werden abschließend noch mit einem Draht fixiert.
Bedingt durch die starke Verkürzung des Großenzehgelenks sind die ästhetischen Ergebnisse bei dem Verfahren nach Keller-Brandes nur unzureichend. Dafür ist dieses Verfahren leicht durchzuführen und die Operationsdauer ist relativ gering. Oftmals wird die Beweglichkeit des großen Zehs langfristig gesehen negativ beeinflusst.

Nachbehandlung

Wichtig ist, dass der Vorderfuß nach der Operation für ca. sechs Wochen komplett entlastet wird. Nach diesen sechs Woche kann auch der Draht wieder entfernt werden. Zusätzlich dazu sollte der Fuß entsprechend gekühlt werden.